Zenias Tiere e.V.

Da wir sehr bemüht sind alle Selbstauskünfte und Anfragen zeitnah zu beantworten, wir aber alle ehrenamtlich neben unseren Berufen im Tierschutz tätig sind, kann es manchmal vorkommen, das wir bei vielen Anfragen etwas mehr Zeit brauchen um alles zu bearbeiten. Hierfür bitten wir euch um ein bisschen Geduld.


Der Vermittlungsablauf

 

Bei Interesse an einem unserer Tiere, freuen wir uns eine Selbstauskunft von dir zu bekommen. Wir organisieren dann eine Vorkontrolle/Besuch bei dir zu Hause, um aufkommende Fragen vor Ort beantworten zu können.


Die Schutzgebühr

Über die Schutzgebühr, die unseren privaten Tierschützer erheben, informieren wir euch sehr gerne in einem persönlichen telefonischen Gespräch.

 

 Warum die Schutzgebühr:

Ab und zu wird uns die Frage gestellt, warum eine Fellnase aus dem Tierschutz überhaupt Geld kostet, wir könnten doch froh sein, dass die Tiere ein schönes Zuhause gefunden haben.

 

".. Die Schutzgebühr ist für unsere Tierschützer nicht kostendeckend. Sie ist eine Alternative zur kostenlosen Abgabe und gibt dem ansonsten zu verschenkenden Kaufgegenstand eine gewisse Wertigkeit. Mit der Erhebung einer Schutzgebühr kann man sicherstellen, dass nur Personen, die ein tieferes Interesse an einer Sache haben, diese anfordern. .." (Wikipedia)

 

Hier eine Auflistung, wofür die Tierschützer Geld ausgeben :

 

Die Fellnasen müssen mehrmals   

transportiert werden, daher fallen hohe Benzinkosten an.

 

 

Die Fellnasen werden medizinisch     

erstversorgt, manchmal erfolgen dadurch längere

 

Aufenthalte beim Tierarzt oder in der 

Tierklinik, manchmal benötigen sie  

Operationen, manchmal monatelange 

medizinische Behandlung.

 

Die Fellnasen werden entwurmt,             

entfloht, kastriert, bekommen Tollwut- und 

zwei Kombiimpfungen.

 

Die Fellnasen werden gechipt und 

bekommen einen EU-Pass.

 

Es kann Monate oder Jahre dauern,

bis eine Fellnase adoptiert wird.

 

In dieser Zeit möchte der oder die Kleine

natürlich hochwertiges Futter bekommen,

 

ausreichend sauberes Wasser zum Trinken

zur Verfügung haben, gerne mal ein Knabberzeug

oder Leckerchen mit Liebe geschenkt bekommen

 

und natürlich soll es ein paar Spielsachen,

warme Decken für den Winter, ausreichend große

Näpfe sowie sichere Leinen und Halsbänder erhalten.

 

Während die Fellnase auf ihre neuen Adoptanten wartet,

 

erhält sie natürlich zu ihrer eigenen Sicherheit regelmäßig

eine Wurmkur sowie einen Schutz gegen Insekten – speziell

gegen gefährliche Stechmücke. Sollte tatsächlich mal

ein ernsthaftes gesundheitliches Problem auftreten,

 

wird der oder die Kleine natürlich von unserem Tierarzt

vor Ort behandelt.

 

 

Zum Glück gelingt es unseren Tierschützern immer wieder noch

ganz junge, schutzlose Welpen vor dem Verhungern auf der

Straße zu retten. Gerade bei diesen ganz kleinen und teilweise

unterernährten süßen Fellnasen, ist ein sehr hochwertiges

Spezialfutter ganz ganz wichtig!

 

 

Die Unterkünfte müssen täglich 

gereinigt werden, die Waschmaschine 

läuft auch nahezu im Dauerbetrieb. 

Der Verbrauch an Küchenpapier, 

Reinigungs- und Waschmittel,   

Strom und Wasser ist enorm.

 

Nebst den Baukosten für die 

Unterkünfte, fallen auch immer wieder 

Reparaturen an.

 

Die Entsorgung des Kots ist auch nicht 

umsonst. Bei ca. 20 Hunden kommen 

da täglich ca. 20 kg zusammen.

  

Kostenlos ist nur unsere tägliche 

24-stündige Arbeit, dies an 365 Tagen

im Jahr. Die 


Vermittlungskriterien der Tierschützer

Viele unserer Schützlinge haben viel durchgemacht, bevor sie zu uns gekommen sind und selbstverständlich möchten wir sie nun in ein neues liebe-, verantwortungsvolles und endgültiges Zuhause vermitteln.

 

Kriterien speziell für Katzen

 

  • Das 25. Lebensjahr sollte vollendet sein und der potentielle Adoptant sollte sich in einer gefestigten Lebenssituation befinden
  •  wenn Kinder im Haushalt leben, sollten diese den Umgang mit Tieren kennen und nicht zu jung sein
  •  keine Einzelhaltung außer es steht explizit im Steckbrief
  • Freigang NUR gesichert bzw. unter Aufsicht
  • Kippfenster und Balkon müssen vor Einzug der Katzen gesichert sein
  • Einverständniserklärung des Vermieters muss spätestens bei der Vorkontrolle vorgelegt werden, Idealerweise sollte dies bereits vorher geschehen
  • Katzen sollten möglichst gleichalt sein, falls es einen Altersunterschied gibt, sollte dieser gering sein
  • Katzen mit Handicap werden nur in Wohnungshaltung vermittelt
  •  Unsere Tierschützerin vermittelt nicht an Wohngemeinschaften
  • Katzen werden nur an Einzelpersonen vermittelt, wenn eine Betreuung im Krankheits- oder Notfall gesichert ist.
Kriterien speziell für Hunde
  • Welpen werden grundsätzlich nur an Familien vermittelt, wenn ganztags mind. eine Person den Welpen betreuen kann - bzw. wenn in der Anfangszeit die Betreuung durch eine geeignete Person (z.B. Eltern) gegeben ist. Hier ist es nicht damit getan, einmal kurz vorbei zu fahren und den Hund in den Garten zu lassen, sondern Betreuung bedeutet, dass jemand vor Ort ist.
  • Hunde werden nur an Personen vermittelt, die das 25. Lebensjahr vollendet haben. In Ausnahmefällen entscheidet der Vorstand.
  • Hunde werden nur an Einzelpersonen vermittelt, wenn eine Betreuung im Krankheits- oder Notfall gesichert ist.
  • Die Lebenserwartung der Hunde (durchschnittlich ca. 15 Jahre) soll dem Alter der Interessenten angepasst sein, hierbei ist zu berücksichtigen, ob jüngere Personen im Haushalt leben.
  • Die individuelle Persönlichkeit und Fitness der Interessenten soll der der Hunde angepasst sein (ein lauffreudiger Hund wird nur zu lauffreudigen Interessenten vermittelt).Treppensteigen fällt im Alter und im Krankheitsfall schwer oder ist schier unmöglich. Oft müssen die Hunde dann getragen werden. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir ausnahmslos nur kleine Hunde in Etagenwohnungen vermitteln.
  • Jeder noch so kleine Hund braucht Auslauf und Abwechslung, damit sie artgerecht gehalten werden können. 
  • Hunde werden nur an Familien vermittelt, in denen das jüngste Kind das Mindestalter von 5  Jahren erreicht haben muss.
  •  Interessenten die ein Tier von uns übernehmen möchten, sollten sich in einer gefestigten Lebenssituation und einem festen Arbeitsverhältnis befinden. 
  • Aufgrund von mehrfach schlechten Erfahrungen werden Hunde nicht in Wohngemeinschaften vermittelt. 
  • Wir verstehen das auch junge Menschen, die sich noch in der Ausbildung, Studium o.ä. befinden, gerne ein Tier bei sich aufnehmen möchten.Doch sollte man sich wirklich ernsthaft überlegen wie der weitere Lebensweg aussehen wird:

 

Vollzeitbeschäftigung(6 oder 7 Stunden oder sogar mehr)?

Familiengründung?

Umzug?

 

Ist dann noch Zeit und Platz für das Tier vorhanden?

Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass unsere Tierschützerin in solchen Fällen eher von einer Vermittlung absieht, da sie im Interesse der Tiere handelt, und diese in einem gefestigten, endgültigen zu Hause wissen möchte.

 

  • Interessente, die zur Miete wohnen brauchen eine schriftliche Einverständniserklärung, dass der Vermieter mit der Haltung des Tieres einverstanden ist.
  • Alle Familienmitglieder müssen mit der Anschaffung des Tieres einverstanden sein.
  • Die Anzahl der im Haus lebenden Haustiere sollte in einem angemessenen Verhältnis zur Größe des Hauses oder der Wohnung stehen. Haben sie keine ausreichenden Möglichkeiten, sich aus dem Wege zu gehen und sich zurückzuziehen, bedeutet dies keine artgerechte Unterbringung und führt zu sozialem Stress.
  • Hunde ab ca 50cm Rückenhöhe werden bevorzugt in ebenerdige Wohnverhältnisse vermittelt da man auch etwas in die Zukunft blicken wenn der Hund mal krank ist und getragen werden muss. Ebenso ist es nicht förderlich für die Gelenke wenn ein großer Hund mehrmals am Tag mehrere Stufen laufen muss.

 

Unsere Tierschützer vermitteln keine Tiere in Zwinger, Hof- und Kettenhaltung.

Unsere Tierschützer vermitteln nicht zu Zuchtzwecken.

Unsere Tierschützer vermitteln keine Tiere als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenke,

auch nicht weil sich ein Kind gerade jetzt ein Tier wünscht.

 

Auch wenn die Interessenten noch so nett sind und sich am Telefon auch alles so perfekt anhört, vermitteln wir unsere Tiere nur, wenn sich einer unserer Vorkontrolleure ein persönliches Bild gemacht hat. Nur so haben wir die Möglichkeit zu sehen, ob die Interessenten sich selbst und die Möglichkeiten für das Tier richtig einschätzen können, und gegebenenfalls auch auf Problempunkte in der Umgebung hinweisen.

Wie jeder seriöse Tierschutz vermitteln wir unsere Tiere nur mit einem Schutzvertrag und einer Schutzgebühr. Die Schutzgebühr wird zu 100% an den Tierschützer überwiesen. 

  

Zum Abschluss sei hier noch erwähnt:

Es kann noch so viele Vermittlungskriterien geben, eine 100%-ige Sicherheit, dass wir die richtige Wahl mit den neuen Menschen getroffen haben und nicht doch ein Tier zu uns zurückkommt, gibt es nie. Nicht zuletzt zählt aus diesem Grund bei unserer Entscheidung das Gefühl und die Sympathie, ob wir die Zustimmung zu einer Vermittlung geben.

Wir wünschen für unsere Hunde und Katzen ein liebevolles Zuhause bei sehr verständnisvollen, warmherzigen Menschen, die bereit sind auch bei evtl. auftauchenden Problemen verantwortungsbewusst für ihr neues Familienmitglied da zu sein.

 

Eine positive Vorkontrolle bedeutet nicht, dass das Tier nun für die Familie reserviert ist. Am Ende entscheidet allein der Tierschützer, wo das Tier einziehen darf. 

 

Auch bedeutet es nach dem Ausfüllen einer Selbstauskunft nicht automatisch, dass eine Vorkontrolle organisiert wird. Dies entscheidet allein der Tierschützer! Demnach bedeutet eine ausgefüllte Selbstauskunft auch keine Reservierung für eine Fellnase.

 

Absagen für eine Fellnase werden von uns, aus diskriminiergründen, nicht erklärt!  

Wir bitten euch auch, eine Absage nicht  persönlich zu nehmen. Am Ende kann die Fellnase nur zu einer Familie. 

 


Wichtige Informationen! Bitte Lesen

Hier gibt es wichtige Informationen, über Mittelmeerkrankheiten.

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