Hope

Ein Brief von unserem Sorgenkind
😔Hope😔,

 

Liebe Menschen,
ich möchte euch meine kurze traurige Geschichte erzählen.
Leider ist diese nicht solang, da ich noch nicht soviel tolle Momente genießen konnte.

Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich mal einem Menschen gehörte, der mich mit auf die Jagd nahm. Ich wollte ihm mit Freude immer zur Seite stehen und mein bestes geben.
Streicheleinheiten gab es nie für mich- stattdessen nur Schläge und Tritte.😔
Eines Tages hatte mein Mensch, der trotz allem mein Ein und Alles war, keine Lust mehr mit mir raus in die Natur zugehen.
Er nahm mich mit und fuhr mit mir eine weite Strecke.
Solang waren wir noch nie zusammen im Auto unterwegs. Ich dachte mir während der Fahrt immer wieder, wo fahren wir hin? Wohin nur? Gibt es ein neues Gelände zu erobern?
Voller Erwartungen und Freude schaute ich mein Menschen an und aus dem Fenster des Autos.
Irgendwann stoppte das Auto und ich konnte es kaum erwarten raus zu springen.
Mein Mensch öffnetet die Tür, ging mit mir ein paar Schritte und stoppte!
Er sagte zu mir, ich solle kurz warten, dass tat ich auch. Ich setzte mich hin und wartete.
Mein Mensch ging zum Auto. Ich dachte er holt meine Leine damit es dann los geht.
Was aber passierte war: er stieg in sein Auto und fuhr weg.
Nun saß ich da und wartete, wie er es gesagt hatte. Es wurde langsam dunkel und ich wurde immer trauriger und wimmerte langsam. Er hat mich allein gelassen- ganz allein.
Ich lief trotzdem langsam los und ich wurde immer schneller. Ich rannte und rannte.
Alles ohne Erfolg.
Ich wusste nicht wo ich bin und wo mein Mensch war. Ich weinte so sehr das er mich allein gelassen hatte.
Mir wurde kalt, ich hatte Hunger und Durst.
An einem Straßenrand hinter einem Gebüsch, legte ich mich in nasses kaltes Gras und schlief zitternd ein.😢
So irrte ich Monatelang umher und wurde immer vertrieben. Dabei wollte ich nur etwas Futter und Liebe.
Ich schloss mich einem kleinen Rudel an, welches nur aus Rüden bestand.
So langsam wurde mir dort klar, dass alle mit mir Babys machen wollten. Ich war zu schüchtern um mich zu wehren.
Aber eines Tages kam ein Auto vorbei, eine Frau stieg aus und rief mich. Ich war sehr skeptisch da ich schonmal Menschen vertraut hatte, welche mich enttäuscht haben. Diese Frau war aber anders. Sie versuchte Stundenlang mein Vertrauen zu gewinnen. Sie kam jeden Tag und besuchte mich und gab mir Essen und Wasser. Eines Tages gab ich Ihr mein Vertrauen, Sie rettete mich und gab mir das erste mal Liebe, Wärme und ein kuscheliges Bettchen.

Zenia, so ruft man meine Retterin.🥰

Sie umsorgte mich so liebevoll und mein kleines schüchtern Hundeherz ging immer mehr und mehr auf. Ab und zu wurde ich von einem komischen Mann im weißen Kittel untersucht. Aber ich dachte mir dann immer, jedesmal wenn ich zurück kam von diesen Mann, ging es mir besser.
Die Tage vergingen und mir ging es auf einmal immer schlechter.
Meine neue Mama Zenia hatte immer ein trauriges Gesicht wenn Sie zu mir kam, Sie wusste nicht was los war mit mir.
So gingen wir wieder sehr viel zu dem Mann in weiß.
Ich wurde trotzdem immer schwächer und wollte nur noch liegen. Das Laufen bereitete mir große Schmerzen und ich hatte keinen Hunger mehr.
Ich wog am Ende nur noch 11kg statt 20kg.
Die Nächte auf dem Platz von meiner Mama wurden immer kälter.
Zenia baute 2 große Wärmelampen auf, dass ich nachts nicht mehr friere.
Meine Kraft wurde trotzallem immer weniger.
Am Tage wurde ich immer mehr Einzelgängerin, weil ich nicht so rumtoben konnte durch meine Schmerzen. Einige im Rudel nutzten dies aus, um mich nicht dabei zu haben wenn alle in der Sonne lagen. Sie verjagten mich und ich verkroch mich in meinem kleinen Zimmer auf meinem Sofa.
Eines Tages durfte ich eine Reise antreten. Alles war sehr aufgeregt um mich herum. Viel hab ich aber nicht mitbekommen da ich sehr schwach war und noch immer bin.
Ich bin jetzt in liebevolle Hände gekommen. Wie ich mitbekommen habe, wollen die 2 Menschen mir bei meiner Genesung helfen.
Das allererste mal in meinem Leben habe ich mein eigens Hundekörbchen mit einer flauschigen Decke und einen reichlich gefüllten Fressnapf. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Auch kann ich endlich zur Ruhe kommen und mich immer zurückziehen und ohne Angst schlafen.
Ich werd immer in das Gärtchen getragen, damit ich mein Geschäft machen kann.
Auch gelang mir seit langem mich in die Sonne zu legen und diese ausgiebig zu genießen.
So ein tolles Leben konnte ich mir nicht vorstellen, auch nicht das es Menschen gibt die mir die Chance geben und mich so nehmen wie ich bin.
Leider bekomme ich auch noch sehr viele Tabletten, da es für mich wohl noch ein langer weg wird, gesund zu werden.

Ich danke euch das Ihr euch ein wenig Zeit genommen habt, um mich und meine Geschichte kennen zulernen.
Nun kennt Ihr meine Geschichte.

Ich weiß das die Behandlungen hier alle sehr teuer sind. Ich suche auch auf diesem Weg Pateneltern, die mich dabei monatlich unterstützen, die mich medizinisch und auch futtertechnisch unterstützen.
Es gibt den Verein Zenias Tiere e.V. der für mich Patenschaften sammelt damit das alles für mich bezahlt werden kann.
Derzeit leide ich unter:
Anasplasmose, Ehrlichiose, Leishmaniose, Herzwurm und Borreliose.😢

Ich habe irgendwie alles was man bekommen kann.

Mal geht es mir gut und mal ganz schlecht. Ich hoffe mit diesen Aufruf, noch ein paar Pateneltern zu bekommen.

Auch werden alle Paten für mich, immer auf den aktuellen Stand gebracht, wie es mir geht und welche Behandlung derzeit gemacht wird.

Hier eine kleine Aufstellung über die Kosten im Monat.

Medikamente pro Monat: 130€
Spezialfutter im Monat: 110€
Medizinische Versorgung: 70€
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Gesamtkosten: 310€

 

Ich bin eine Kämpferin weil so wertvolle und tolle Menschen hinter mir stehen, möchtest du dazu gehören??

Ich freue mich über jeden einzelnen der an meiner Seite den steingen Weg mit mir geht !